Astana - Der News"ticker"

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Astana - Der News"ticker"

Ungelesener Beitrag von kradria » Fr 29. Nov 2019, 02:21

Astana im (Saison-)Umbruch - Der News"ticker"
Nach Redaktionsschluss der morgigen Ausgabe der "Kazakh Times" sind brisante Informationen aus einer anonymen Quelle aus dem Umfeld jener Zeitung durchgesickert. Die Hauptaussage: Es sind in den nächsten Wochen brisante Neuigkeiten aus dem Hause Astana zu erwarten, die bisher zurückgehalten wurden.

In einer ersten Reaktion wollte das Management um Legende Alexander Vinokourov sich nicht zu den Hintergründen jener Geheimhaltung äußern, noch wollte er zu den Spekulationen zum möglicherweise Bevorstehenden Stellung nehmen. Lediglich eine mögliche Umbenennung in "Nur-Sultan Pro Team" verwies der Teammanger ins Reich der Fabeln zurück.

AV: "Wir haben keine Intention, uns durch den neuen Namen unserer Hauptstadt beeinflussen zu lassen. Die Marke "Astana Pro Team" prägt die Welt des Rasports nun seit Jahren. Natürlich wollen wie diese Tradition, sofern es uns so möglich ist, fortsetzen. Auch wenn das Management die Zukunft der Astana-Tradition, gerade in Anbetracht der Teamausrichtung, durchaus kontrovers diskutiert, so werde ich mich stets mit 100%-iger Hingabe für das Astana Pro Team, für das ganze Land, aufopfern.

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Ungelesener Beitrag von kradria » Sa 30. Nov 2019, 13:03

Auf zu neuen Ufern?
Heute morgen berichteten die Kazakh Times von schockierenden Nachrichten. Offensichtlich gibt es im Management grundlegende Bestrebungen, den Teamsitz zu verlegen. Wie sich in der gestrigen Eilmeldung bereits angedeutet hat, steht die Basis des Teams in Nursultan auf der Kippe. Das Organisationsteam scheint gespalten in loyale Astana-Befürworter und progressive Querdenker, die ein Konzept zusammengestellt haben, ein anderes Projekt zu übernehmen.

Gerüchten zufolge soll es sich bei dem Projekt um das norwegisch-dänische UnoX Development Team handeln. Das Team hat sich im letzten Jahr sehr in die skandinavische Richtung entwickelt. Mit dem aufstrebenden norwegischen Star Kristoffer Halvorsen, den erfolgreichen Quereinsteiger Carl Frederik Hagen, Allroundyoungster Soren Waerenskjold, den Mann für die steilen Hügel in Odd Christian Eiking und den Allrounddomestiken Vegard Stake Laengen.

Auch die Dänische Seite des Teams würde zu diesen Gerüchten passen. Neben dem Klassikerkapitän Michael Valgren Andersen, der mit Oliver Naesen dieses Jahr einen kongenialen Partner an der Seite weiß, nehmen auch der Allrounddomestik Chris Juul-Jensen und der Bergspezialist Jesper Hansen eine wichtige Rolle im Team ein. Und der Talentklasse aus Niklas Larsen und Jacob Hindsgaul Madsen werden sowieso gewisse Beziehungen zu dem Team nachgesagt.

Welche Bedeutung ein solcher Wechsel für das Team haben könnte, darüber kann nur spekuliert werden. Wäre sogar das Herzstück des Teams um Roglic, Lutsenko und Vlasov für eine Veränderung offen? Das wäre nur schwer vorstellbar. Veränderungen würde es aber sicher geben, sofern die sich die Gerüchte bewahrheiten. Insbesondere der italienische Kern um Sacha Modolo, Enrico Battaglin, Davide Villella und Simone Petilli könnte in einem solchen Umschwung eine Veränderung bevorstehen.

Die Chefetage beim Astana Pro Team wollte sich zu derlei Spekulationen nicht äußern. Directeur Sportif Andrei Kashechkin meinte dazu exklusiv bei cyclingnews.com nur: "Von einer solche Bestrebung weiß ich nichts. Natürlich gibt es, bei unserer Teamdemographie, grundsätzlich eine große Plattform für skandinawische Firmen die in den Radsport investieren wollen. Aber ob das die Astana-Tradition brechen kann? Ich gehe davon aus, auch im nächsten Jahr Directeur Sportif beim Astana Pro Team zu sein, und erwarte ansonsten eine baldige Benachrichtigung."

In der dortigen Kommentarsektion spielten die Spekulationen und Verschwörungstheorien verrückt. Es scheint momentan nur eins gewiss. Dass noch keiner so richtig Gewissheit hat, wie genau es in 2020 weitergeht, und wer mit wem bei Astana weiterarbeitet...

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Ungelesener Beitrag von kradria » Di 3. Dez 2019, 13:35

Neue Entwicklungen auf dem Transfermarkt
Es ist kaum zwei Tage her, da brachen die Gerüchte über bahnbrechende Veränderungen beim aktuellen Astana-Team aus. Heute deuten weitere Entwicklungen auf eine solche Entwicklung hin. Wie wielerfilts.nl heute exklusiv berichtete, scheint Astana in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem früheren Jugendweltmeister Julius Johansen zu sein. Der junge Roleur vom Lotto-Soudal Team würde sich damit in die Reihe der jungen Dänen bei Astana einreihen.

Falls Johansen tatsächlich kommen würde, müsste Astana wohl tief in die Tasche greifen. Wer von den Top-Fahrern für einen solchen Deal infrage kommen würde, das ist noch nicht überliefert. Die Gazetta Dello Sport jedoch interpretierte jedoch zuletzt ein Interview mit Pippo Ganna so, als dass er durchaus Gegenstand von Transferverhandlungen sein könnte. Entgegen bisheriger Kommunikation aus dem Astana-Lager würde das ein anderes Licht auf die aktuelle Situation werfen. Astana hatte vorher kommuniziert, dass grundsätzlich der italienische Teil des Kaders exklusive Ganna verhandelbar wäre.

Dimitriy Gruzdev, langjähriger Astana-Fahrer und momentan für das Zeitfahr-Training des Teams verantwortlich, könnte sich laut unserer Informationen keinen Tausch Gannas gegen Johansen vorstellen: "Mit Pippo fährt ein Fahrer im Team, der jetzt schon zu den fünf besten Zeitfahrern der Welt, insbesondere in kurzen Zeitfahren, zählt, und sich noch gar nicht primär auf die Straße konzentriert. Astana darf ihn eigentlich nur für ein unmoralisches Angebot abgeben."

Deutlich realistischer scheint also ein anderes Szenario. Zumal auch andere Teams ein Auge auf das Supertalent geworfen haben. Insiderquellen berichten zwischen andauernden Transferverhandlungen zwischen Trek-Segafredo und Astana. In der Führungsetage beider Teams, die zuletzt wechselnde Geschäftsbeziehungen unterhielten, scheint es momentan einige Gespräche zu geben. Astana wird ein Interesse an der skandinavischen Fraktion nachgesagt, insbesondere an Kasper Asgreen, Mikkel Bjerg und Andreas Leknessund. Andererseits gilt das belgische Crosserduo aus Sprintstar Tim Merlier und dem aufstrebenden Puncheur Quinten Hermans als logischer Fit beim belgischen amerikanischen Team, denen aber vor allem ein Auge auf ihre Ex-Fahrer Filippo Ganna und Kopfsteinpflaster-Ass Oliver Naesen nachgesagt wird.

Auf Anfrage von radsim05.de wollte sich noch keiner der beteiligten Parteien zu den Gerüchten äußern. Noch scheint es aber nichts offizielles zu vermelden zu geben. Wenn es soweit ist, wird es radsim05.de und damit Sie als Leserschaft aber als Erstes wissen.

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Ungelesener Beitrag von kradria » Fr 6. Dez 2019, 14:14

Spekulationen beendet!
Breaking News aus dem Hause Astana: Manager kradria war bereit, sich heute zur Frage nach dem potentiellen Abbruch der Zelte zu äußern. Im Interview mit radsim05.de sprach der slowenische Manager über die Zukunft des kasachischen Teams:

"Auch wenn sich sicher ein Teil unseres Teams einen Standortwechsel nach Norwegen gewünscht hätte, stand eine Abkehr vom Standort Astana für unsere Sponsoren nicht zur Debatte. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Fokusregion in Skandinawien aufgeben. Im Gegenteil, während meiner Managementzeit bei Astana werde ich stets probieren, den Fokus auf dem Skandinawischen Markt aufrecht zu erhalten, oder sogar auszubauen."

Der Manager hatte bei seiner Übernahme des kasachischen Teams keinen Skandinavier im Kader, feierte dann aber mit Jesper Hansen, Chris Juul-Jensen und besonders Sondre Holst Enger Erfolge mit dem Team. Umso schwieriger ist es sich vorzustellen, dass dieser Fokus momentan aus den Plänen wegzudenken ist. Allerdings sprach er auch über die teaminternen Gegensätzlichkeiten, bei denen es nicht immer leicht ist, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen:

"Natürlich gibt es einen großen Anteil in der sportlichen Leitung, bei unseren fantastischen Sponsoren und auch im Team an sich, die gerne mehr regionale Fahrer im Team sehen würden. Um aber mit der limitierten Anzahl an erlaubten Fahrern im Team Erfolg haben zu wollen, bietet sich einfach zu wenig Platz für jene Sentimentalitäten. Und im Moment ist der Pool an kasachischen Fahrern einfach nicht stark genug, um mit jenen einen Stammfahrer bei Astana zu setzen, wenn man ums GS1 Podium kämpfen will.

Nichtsdestotrotz gab die Astana-Teamführung heute bekannt, dass im Verlaufe des Tages noch ein Arbeitgeber für Vegard Stake Laengen gesucht wird. Der Norweger, der erst im Verlauf des Herbst zum Team gestoßen ist und dabei einen starken Job als Helfer an den zugegeben mäßig erfolgreichen Herbstkampagnen von Lutsenko und Roglic hatte. Zwar wirkt dieser Umschwung etwas kurzfristig, das Astana-Management bestätigte jedoch, dass das einfach dem Mangel an Kaderplatz zugeschrieben sei.

In dem Zuge kritisierte Manager kradria abermals die Restriktionen in der Kadergröße. Laut dem Manager gäbe es nun einfach nicht mehr genug Kaderplatz, um es loyalen Helfern, verdienten Fahrern und Paradiesvögeln zu ermöglichen, auf professioneller Ebene unter Vertrag zu nehmen. Es wird interessant zu sehen sein, was das Ziel von Astana mit dem freien Kaderplatz sein mag. Um einen so starken Helfer wie Laengen zu verabschieden, muss es zwingend einen Plan verfolgen, um nicht unprofessionell, um nicht zu sagen chaotisch, dazustehen.

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Ungelesener Beitrag von kradria » Mi 11. Dez 2019, 15:39

Ravanelli ersetzt Laengen auf dem finalen Kaderplatz
Nach dem zweifelhaft über die Bühne gegangenen Abschied Vegard Stake Laengens aus dem Hause Astana hat das Team schnell reagiert. Mit Simone Ravanelli wird die italienische Fraktion des Teams verstärkt. Das kommt durchaus überraschend, denn einerseits hat Astana mit Ravanelli einen deutlich weniger profilierten Helfer als Laengen für weniger Geld engagiert. Andererseits wurde die italienische Fraktion des Teams weiter verstärkt, über die es zuletzt Gerüchte gab, dass sich Astana in Hinblick auf jene verändern, sprich eher reduzieren, wollte.

Auf den zweiten Blick ergibt die Verpflichtung dennoch durchaus Sinn. Einerseits hatte jener bereits seit Ende April seinen Profivertrag bei Androni sicher, und zeigte sich konstant als Ergebnisfahrer auf nationaler Ebene, .2 und sogar bei .1-Rennen. Sein steiler Aufstieg wurde durch durchweg starke Helferleistungen als Stagiare abgerundet werden. Insbesondere Alexander Vlasov dürfte sich über die Verpflichtung freuen, gilt Ravanelli doch als starker Bergfahrer, der neben Chancen bei hügeligen Klassikern vor allem in schwierigen Rundfahrten wichtiger Helfer für den knapp ein Jahr jüngeren Vlasov sein dürfte.

Gegenüber der gut informierten cicloweb.it deutete Manager kradria aber an, das er deutlich mehr in dem jungen Italiener sieht, der für nur 100.000€ von Biesse Carrera zum Team Astana wechselt: "Ravanelli hat zunächst mal alle Freiheiten in unserem italienischen Saisonbeginn. Je nachdem wie er sich fühlt, könnte er durchaus neben Villella seine Chancen bekommen, um auf eigene Rechnung abseits der nominellen Kapitäne zu Fahren. Wir erwarten von ihm, dass er trotz seiner geringen Reputation schon in seiner ersten Profisaison einige Top10s in italienischen Klassikern und kleineren Rundfahrten einfahren kann."

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Ungelesener Beitrag von kradria » Fr 13. Dez 2019, 23:17

Was steckt hinter der Geschichte?
Nach den doch weniger dramatischen Entwicklungen als zunächst angenommen kommunizieren Funktionäre des Astana Pro Teams geschlossen einen gemeinsamen Nenner: Die Verteidigung des Podiums, vor allem gegen Novo Nordisk und Direct Energie, hat sich das kasachische Team laut der Kazakh Times zum Ziel gemacht. Im Interview sagte Alexander Vinokourov:

"Natürlich wollen wir das überraschende Podium aus diesem Jahr verteidigen. Wir haben eine starke Kapitänsriege um Roglic, Lutsenko, Valgren uind Naesen. Weitere Fahrer wie Hagen, Halvorsen, Ganna und Vlasov sind auf dem Weg dorthin. Warum sollten wir uns geringere Ziele setzen als die im Jahr 2019 erreichten? Wir können jedes Rennen im Rennkalender gewinnen.

Intern scheint es aber durchaus einige Differenzen zu geben. Kazakh Times zeigte sich sehr überrascht, dass das kasachische Team nicht wie traditionell bei der Weltmeisterschaft in Yorkshire vom Astana-Management betreut wird, sondern sich externer Fachkenntnisse bediente. Es wird über ungekittete Fugen in der Beziehung zwischen dem kasachischen Nationalverband und dem Team-Management. Das mag einerseits auf die für den Nationalverband unrühmlichen Gerüchte zurückgehen, andererseits könnte aber auch der stetige Rückgang der kasachischen Nationalfahrer im Team dafür verantwortlich sein.

Neben dem kaderplatzbedingten Verlust des langjährigen Helfers Dima Gruzdev scheint vor allem die Verweigerung eines Transfers für etwaige Differenzen zu sorgen, bei dem Mitte 2019 der kasachische Verband einen Tausch des jungen Kasachen Yevgeniy Gidich gegen Bergspezialisten Jesper Hansen zum damaligen Riwal-Team vermittelt hatte, sich das kasachische Management dann trotz des Nationalfaktiors mangels Perspektive gegen den jungen Sprinter ausgesprochen hatte. Nachdem zuletzt auch erstmals öffentlich über den langjährigen Helfer Andrey Zeits diskutiert wurde, scheint das Verhältnis nicht mehr ganz optimal zu sein...

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Ungelesener Beitrag von kradria » Fr 3. Jan 2020, 12:02

Neue Horizonte?!
Fällt der skandinavische Kern auseinander? Nach dem in den Medien einseitig als viel zu günstig betitelten Abgang Vegard Stake Laengens hat sich nun mit Jesper Hansen ein weiterer verdienter Fahrer des Teams verabschiedet. Den dänische Kletterer, der sich als einer der ersten Transfers des Managers Kristijan Brajkovíc (kradria) in einem Deal unter anderem für Daniel Navarro dem Astana Pro Team anschloss, zieht es zum renommierten Education First Team. Jener Manager sagte zum Abgang bei live-radsport.ch:

"Es tut uns weh, einen solchen Fahrer zu verlieren. Jesper hat gezeigt, dass er ein loyaler und sehr starker Berghelfer ist, der jederzeit auch auf WT-Level auf eigenes Ergebnis ist. Auch wenn er in 2019 das für ihn persönlich wenig erfolgreichste Jahr seit langem hatte, so hat er auf seinem Formhöhepunkt immernoch in WT-Rennen in die Top10 fahren können. Ich schaue mit mehr als einem weinenden Auge auf seinen Abgang, ihm steht jederzeit die Tür zum Team auf, solange ich Manager bin."

Die Wortwahl des Managers lässt allerdings Fragen offen. Im anderen Kontext erwähnte er zuletzt immer häufiger, dass man sich auch um das "größere Gesamte" kümmern müsse, anstelle einzelne Transaktionen bewerten zu wollen. Zuletzt schien er immer seltener von den von ihm verkündeten Aktionen vollständig überzeugt zu sein. Laut anonymer Quellen scheint es vor allem von den Sponsoren und dem Hauptteil der Teamführung ausgehend ein Statement gesetzt werden sollen, um die Gerüchte über den Uno-X Übergang entgültig zu ersticken.

Diesem scheinen sowohl Jesper Hansen als auch Vegard Stake Laengen, möglicherweise entgegen den Bestrebungen des repräsentativen Managers und dessen Kapitän Primoz Roglic, der jenem wohl sehr nahe zu stehen scheint, zum Opfer gefallen zu sein. Auf Anfrage des Internetmediums antwortete Vinokourov lediglich mit einem kurzen aber bestimmten Dementi. Eine umfangreiche Mittelung war wenig überraschend nicht zu erlangen gewesen.

Schon vor der Ankündigung des Wechsels war Brajkovíc einige Tage in Kolumbien gesichtet worden, zuletzt 2 Mal in der Region Tolima. Spekulationen des El Espectador zufolge, laut denen der kroatische Manager im Auftrag Astanas einige Fahrer beobachtet habe, schienen sich zunächst zu bestätigen, ob der Kadersituation Astanas als nicht relevant gezeigt zu haben. Er selbst bezeichnete jenen Aufenthalt gegenüber El Espectador als "persönlichen Urlaub, bei dem man natürlich auch mit einigen bekannten Gesichtern der Szene in Verbindung kommt.

Nach dem Abgang Hansens und dem damit verbundenen Transfers von Harold Tejada, der nun 2020 für Astana fahren wird, nachdem er zu alt für die u23-Klasse geworden war, scheint sich nun zu bestätigen, dass Brajkovíc eben doch auch auf beruflicher Ebene unterwegs war. Dazu wollte man sich von Seiten Astanas zunächst nicht äußern. Harold Tejada ist nun erst der zweite Kolumbianer des Teams nach Juan Diego Alba, der mittlerweile für Bahrain-Merida fährt. Astana machte zuletzt allerdings keinen Hehl daraus, dass Alba nach wie vor vom Team hoch angesehen ist und gerne wieder zurückkommen dürfte. Noch zum Draft setzte sich Alba wie Quinten Hermans gegen die Konkurrenz aus den Neuzugängen Tejada und Ravanelli sowie dem Niederländer de Kleijn, der nun für Arkea fährt, knapp durch. Weitere Spekulationen diesbezüglich wollte der Kroate jedoch nicht kommentieren.

Bei El Espectador sagte Brajkovíc über die Verpflichtung Tejadas: "Mit Tejada haben wir eine Wundertüte dazugewonnen. Er ist vielseitiger als viele andere Kolumbianer, wenn auch viele ihm nicht ganz das Potential anrechnen, was wir in ihm sehen. Vermutlich ist nur deswegen überhaupt die Verpflichtung möglich gewesen. Wir haben ihn seit seinem Doppelsieg bei der kolumbianischen u23-Meisterschaft auf dem Zettel. Wir entschieden uns aufgrund der Ergebnisse in Europa im Draft für Alba und auch für Quinten Hermans und gegen Tejada, doch seitdem hat er nun auch in Europa seine Qualitäten andeuten können. Wir sind überzeugt, dass er bei Astana zu einem wichtigen Fahrer heranreifen kann. Er wird sich vor allem als Offensivfahrer auf schwerem Terrain bei uns zeigen dürfen.

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Ungelesener Beitrag von kradria » Do 9. Jan 2020, 19:11

Unruhe
Quo vadis Astana? Auf die vergangene Kontroverse über den Kolumbien-Aufenthalt des Astana-Managers Brajkovíc scheint sich nun eine weitere Episode der Saga einzustellen. Diesen Winter kommt das Team scheinbar einfach nicht zur Ruhe. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge scheint man in Nursultan geradezu wütend darüber zu sein, wie die bisherigen nationalen Meisterschaften der Astana-Fahrer gelaufen zu sein. Mitlerweile gilt als sicher, dass Wisniwoski in Polen, Smith in Neuseeland und das gesamte norwegische Team ohne begleitenden Sportdirektor unterwegs sein mussten. Während Wisniowski trotzdem starke Leistungen zeigen konnte, gab man in Neuseeland und Norwegen ein schwaches Bild ab.

Das lastet man natürlich auch dem verantwortlichen Manager an - aus Nursultan zeigte man sich sehr besorgt, dass jener weiterhin in Kolumbien weilt, während den eigentlichen Teamfahrern die Unterstützung fehlt. Brajkovíc wollte sich zu den Anschuldigungen zunächst nicht äußern. Stattdessen verwies er auf andere Tätigkeiten für das Team, denen er Priorität zuschreibt. Cyclingweekly schrieb allerdings, dass sich Brajkovíc zuletzt von der Teamführung auf die Füße getreten gefühlt schien. Das Internetmedium bezieht sich auf anonyme Quellen, denen gegenüber sich der Slowene insbesondere kritisch über den Abgang seines eigenhändig (und sehr überraschend) gedrafteten Quinten Hermans geäußert habe. Hermans wurde gemeinsam mit dem vielversprechenden norwegischen Puncheur Eiking und dem Sprintroutinier Modolo abgegeben.

Selbes Medium zeigte sich nicht sicher ob der Entscheidungskette bezüglich des Transfers. Während sich Brajkovic positiv über die Neuzugänge Kooistra und Räim geäußert hatte, scheint doch der Deal inkoheränt mit den letzten Bewegungen Astanas auf dem Markt. Insbesondere der Abgang Eikings wirft Fragen auf, scheint nun doch der norwegische Kern etwas zu schwinden. Dem stand Brajkovíc stets kritisch entgegen. Jener sagte dazu nur: "Man muss in Bezug auf den Deal das große Ganze sehen. Mal werden Entscheidungen getroffen, die dir nicht gefallen. Doch manchmal geht es eben nicht anders. Wir haben wichtige Fahrer für die Gegenwart und Zukunft verloren, aber das gehört zum Geschäft. Das Leben ist kein Wunschkonzert, gerade hier im Management von Astana nicht.

Keine völlig überzeugenden Worte des Managers. Jener scheint zwar wenig beeindruckt von den Irritationen rund um seinen Arbeitgeber und weilt weiter in Kolumbien, jedoch erscheint das Gefühl, dass die Harmonie nach Kasachstan etwas angeknackst ist, nicht allzu abwegig. Die folgenden Tage und der Saisonstart werden sicher zeigen, wie die turbulenten letzten Wochen zu bewerten sind.

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Ungelesener Beitrag von kradria » Fr 17. Jan 2020, 14:49

Kampfgeist
Falls Sie sich fragen, ob sich Manager kradria immernoch in Kolumbien befindet, die Antwort ist nein. Nachdem sich der Manager zuletzt klar für eine Verpflichtung vom kolumbianischen Jungstar Andres Camilo Ardila positioniert hat, scheint er alle Hebel in Bewegung zu setzen. Nachdem zuletzt über eine astronomische Summe jenseits der 10 Millionen Euro spekuliert wurde, bestätigten sich jene Spekulationen letzte Nacht durch ein Angebot über die Astana-Rekordsumme von 10.632.000€.

Brajkovíc zeigte sich gegenüber El Espectador zuversichtlich gegenüber der Verpflichtung des jungen Kolumbianers. "Auch wenn Ardila erst ein Rennen in Europa gefahren ist, hat uns das gereicht, um vollends von ihm zu überzeugt zu sein. Wir haben zwar einiges in die Verpflichtung investiert, jedoch ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. FDJ ist als echter Titelkandidat neben Novo Nordisk als Herausforderer von Trek-Segafredo eher unter Druck, ihren Kader zusammenzuhalten, während wir diese Saison etwas umbauen. Wir haben noch einige Asse im Ärmel, die wir im Zweifel bereit wären, zu zücken, um unseren Wunschfahrer zu verpflichten. Auch wenn es wehtuen könnte"

An einer anderen Front scheint sich Astana etwas von den Querelen der Vergangenheit zu erholen. Übereinstimmenden Medienberichten aus Dänemark zufolge scheint sich Brajkovíc in Dänemark aufzuhalten, um einen früheren Astanafahrer zurück ins Boot zu holen. Vor kurzem schrieb Rúben Silva bei "Echolons" über die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, dass Brajkovíc versuche, Niklas Eg, Jesper Hansen oder Jonas Vingegaard zu Astana zurückzulotsen. Gerade letzterer scheint nach wie vor herausragend im Kurs zu stehen, trotz der Differenzen in Bezug auf die Astana-Ausrichtung im Management. Auch würde er gut in die Verjüngungskur des Teams passen.

Ob allerdings die Verpflichtung des talentierten Kletterers in das aktuelle Fundraising des Managements passt, darf zunächst angezweifelt werden. Im Moment kommen wohl nur Deals in Frage, bei dem Astana finanziellen Gewinn erzielt, um noch mehr Anreize für das Transferziel zu schaffen: Andres Camilo Ardila

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Ungelesener Beitrag von kradria » Sa 18. Jan 2020, 10:09

Es geht bergauf!?
Gestern wurde es gemeldet, heute ging es ganz schnell: Andres Camilo Ardila ist offiziell ein Astana-Fahrer. Der Wunderkletterer, der im letzten Jahr sowohl beim Babygiro als auch bei der u23-Kolumbienrundfahrt eine (abgesehen von der Taktik) Klasse für sich war, wird 2020 als Neopro das hellblaue Trikot tragen. Dabei bestätigte sich die gestern aufgerufene Rekordsumme von über 10 Millionen Euro.

Gegenüber den Kazakh Times zeigte sich der Manager begeistert: "Wir haben alles auf eine Karte gesetzt: Wir haben zwei Erstrundenpicks abgegeben und im Prozess auch noch Hermans, Modolo und Eiking geopfert. Das ist ein ganz schönes Brett. Aber wir glauben, dass Ardila das Potential zum Superstar hat, zu einem dominanten Kletterer auf höchstem Niveau. Dafür haben wir einen hohen Preis gezahlt, aber wir scheuen bei Astana das Risiko nicht und sind vonn ihm überzeugt. Tatsächlich hätten wir im Fall der Fälle noch deutlich mehr bezahlt, und hatten zwei weitere Deals abrufbereit. Wir sind stolz, Camilo nun in unseren Reihen willkommen heißen zu dürfen. Mit Harold hat er dazu direkt einen Kolumbianer an seiner Seite, was grundsätzlich eine gute Sache für ihn sein dürfte."

Neben Ardila kam auch Jesper Hansen zurück zum Team Astana. Der Däne, dem ein sehr gutes Verhältnis zu Brajkovíc nachgesagt wird und der gerüchteweise gegen den Willen des Managers verschifft wurde, dürfte eine wichtige Rolle im Team um Kapitän Primoz Roglic spielen. Die im Transfer aquirierten Finanzen waren Teil des Puzzles für Ardila, allerdings wurde mit Kooistra auch ein talentierter Baustein direkt an education First weitergegeben. Zum Abgang sagte Brajkovíc: "Maarten ist ein tolles Talent, konnte sich aber nicht zu 100% in die etwas andere Teamstruktur bei Astana einfinden. Mit vielen jungen Fahrern und Halvorsen und Merlier als Top-Optionen im Sprint hätte Kooistra viel als Helfer agieren müssen, vor allem in den Klassikern. Education First dürfte von der Teamstruktur etwas besser zu ihm passen, auch weil er dort mit vielen anderen talentierten Landsleuten fährt. Wir glauben, dass uns der Abgang auf lange Sicht schmerzen wird, in dieser besonderen Situation sind wir aber von der Entscheidung, die Personalie der Verpflichtung Ardilas unterzuordnen, überzeugt."

Wie geht es jetzt bei Astana weiter? Das Management wird zunächst erstmal weiter kritisch beäugt werden. Insbesondere der Verlust des weißrussischen Straßenmeistertitels, obwohl man die beiden mit Abstand besten Fahrer des Landes im Team hat, warf zusätzliche Fragen im Bereich des Directeur Sportifs auf. Jener konnte zwar in Kazakhstan mit einer souveränen Leistung seiner Fahrer und in Slovenien mit einem fantastisch herausgefahrenen Double punkten, doch andererseits verkaufte sich das Team in allen anderen Meisterschaften mit Ausnahme Polens maximal unsichtbar. Aus Nursultan sickert schon länger durch, dass in bestimmten Kompetenzbereichen Handlungsbedarf gesehen wird. Es wird sich zeigen, welchen Einfluss die ereignisreiche letzte Woche darauf hat...

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Ungelesener Beitrag von kradria » Sa 1. Feb 2020, 13:17

Zuhause ist es am Schönsten
Vor einigen Wochen hatte Echolons die Gerüchteküche mit einer Meldung über eine wahrscheinliche Rückkehr von einem dänischen Ex-Fahrer zu Astana angeheizt. Nach dem Comeback von Jesper Hansen schien die Sache, als kleines Nebengeräusch zur groß instrumentalisierten Ardila-Verpflichtung abgehandelt. Doch vor wenigen Tagen wurde in Kazakhstan die Bombe platzen gelassen, dass man sich von drei langjährigen osteuropäischen Stützen trennen würde.

Mit Vasil Kiryienka ging ein äußerst verdienter Fahrer. Gerade im Teamzeitfahren war der Veteran, der bei Manager Brajkovíc hoch angesehen wurde, eine extrem wichtige Stütze. Angeblich wurde dem Wunsch des Weißrussen entsprochen, sich nochmal auf ein Team, was sich eher auf diesen Bereich fokussiert, anschließen zu dürfe. Man darf sich fragen, wie Primoz Roglic diesen Wechsel wohl auffassen würde, war er doch ziemlich sicher sowohl für den Giro als auch für die Vuelta als treuer Helfer des slowenischen Kapitäns eingeplant, und sollte viele Renntage mit jenem verbringen.

Mit ihm ging auch Aliaksandr Riabushenko, das weißrussische Toptalent. Der Weißrusse hatte viele Freiheiten bei Astana in seinen bisherigen 2 Jahren, und konnte jene auch ziemlich überzeugend nutzen: Für den ganz großen Schritt zum Ergebnisfahrer reichte es allerdings nicht. Und mit einigen Fahrern mit ähnlichen Qualitäten im Team war der junge Hügelsprinter, der bei Astana seine Karriere begann, ein im großen Sinne zu bringendes Opfer. Zudem wollte das Team dem jungen Fahrer es nicht verwehren, die letzten Karrieremonate gemeinsam mit seinem Mentor Kiryienka zu verbringen. Vielleicht kommt er ja nach dessen Rücktritt irgendwann zurück, die Tür wird immer offen stehen.

Łukasz Wiśniowski war einer der Lieblingsfahrer des Managers, und wurde einst für unter anderem Fabio Felline und Ide Schelling teuer verpflichtet. Auch wenn er dieses Jahr sehr gute Ansätze zeigte, so wäre seine Rolle seit dem Transfer von Oliver Naesen vermutlich sehr auf die des Domestiques limitiert gewesen. Dementsprechend wollten wir dem Polen den Wunsch entsprechen, im Cofidis-Aufgebot einerseits im Team eines absoluten Topsprinters zu helfen, andererseits aber auch in Klassikern auch mal aufs eigene Ergebnis fahren zu dürfen.

Als direkten Ersatz für Riabushenko wurde der Schweizer Fabian Lienhard verpflichtet. Der 26-jährige Sprinter ist vor allem nach einem schweren Rennverlauf im Sprint, vor allem aus einer Gruppe, ein guter Podiumskandidat, und übernimmt dementsprechend seine Chancen. Er wird allerdings auch in den Klassikern als Helfer eingesetzt werden. Mag er zwar nicht das Talent eines Riabushenkos bisher gezeigt haben, ist er ein sehr guter Teamfahrer, dem wir eine gute Chance zuschreiben, sich gut weiterzuentwickeln.

Das eigentliche Ziel dieses Transfers war aber Jumbo-Talent Jonas Vingegaard. Mr.Lungenvolumen ist im letzten Jahr mit einigen herausragenden Vorstellungen in der Pro Tour angekommen, und kehrt nun zum Astana Pro Team zurück. Gewiss wurde ein hoher Preis für ihn gezahlt, doch sein Talent am Berg passt herausragend in den Zeitplan der neuen jungen Klettergeneration bei Astana, die um Ardila, Vlasov, Pronskiy und Tejada aufgebaut wird und eines Tages Primoz Roglic beerben soll. Vingegaard wird schon jetzt bei einigen mitteleuropäischen Rundfahrten freie Fahrt bekommen, um als Fahrer weiter zu reifen. Zusammen mit Larsen und Hindsgaul hat Astana außerdem ein starkes junges dänisches Trio für die Zukunft zusammen, und nun sechs Dänen im Kader.

Ob das Ende der Fahnenstange bereits erreicht ist? Das steht in den Sternen. Brajkovíc sagte zuletzt gegenüber Sportske novoski, dass er noch einen, lieber zwei vertragslose Fahrer verpflichten würde. Mit dem Caja-Rural Talent Juan Fernando Calle, einem weiteren jungen kolumbianischen Kletterer, wurden angeblich bereits Gespräche geführt, mit offenem Ausgang. Zuletzt schien sich Andres Camilo Ardila für eine Verpflichtung, auch im Hinblick auf den u23-Kalender dieses Jahres, ausgesprochen haben. Eine Entscheidung diesbezüglich wird im Laufe des Tages erwartet, bleiben Sie also dran...

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Ungelesener Beitrag von kradria » Do 13. Feb 2020, 15:01

Roglic will das Double!
Auch wenn in den letzten Monaten die Helferriege um Primoz Roglic einen ganz neuen Anstrich bekommen hat, so ist der Slowene natürlich auch in der 2020-er Saison der Fixpunkt des kasachischen Teams. Nachdem im letzten Jahr der Weg über die Tour und die Vuelta nicht vollständig zum Erfolg geführt hat, schlägt der Slowene dieses Jahr einen anderen Weg ein.

Dabei stellte sich zunächst heraus, dass Roglic tatsächlich zur Vuelta zurückkehren wird. Nach dem zweiten Platz in 2018, bei dem Romain Bardet durch den frühen Ausreißversuch entwischt war, und der taktisch vergeigten letzten Vuelta, hat Rogla dieses Jahr eine Rechnung zu begleichen. Über die Klasika San Sebastian und die Vuelta Burgos soll eine klassische Vuelta-Vorbereitung Roglic zum Vuelta-Titel führen.

Das zweite große Saisonziel von Roglic ist dieses Jahr der Giro d'Italia. Im letzten Jahr hat wohl (irl) neben Sturzproblemen vor allem ein etwas verfrühter Formhöhepunkt für einen nicht ganz optimalen Giro gesorgt. Dieses Jahr wird Roglic das Jahr erst spät beginnen, bei dem Klassiker-Duo aus Strade Bianchi und GP Industria und in einer etwas zuliefernden Rolle, um etwas später in Topform zu kommen.

Neben dem Tirreno und der Tour de Romandie, wo Roglic seine Form als Kapitän sicherlich testen wollen wird, werden wohl auch im April noch ein paar Renntage anstehen. Ob das bei einer Rundfahrt oder eventuell sogar den Ardennen-Klassikern der Fall sein wird, das wird wohl relativ kurzfristig nach dem aktuellen Formstand des SloWenen entschieden werden.

Klar ist momentan nur, dass der Fokus dieses Jahr vor allem auf dem erfolgreichen Abschneiden in den Grand Tours gelegt wird, um für Astana den ersten Grand Tour Erfolg seit Managerübernahme nach Kasachstan zu holen. Dafür wird das Team auch die Chancen auf die Verteidigung des Podiums bei der Tour de France aufgeben. Nach heutigem Stand plant Astana bei der Tour vor allem ein Team ein, welches sich auf Etappenjagd spezialisiert. Doch, wer weiß, vielleicht steigt ja einer der jungen Wilden so schnell in der Rundfahrerriege auf (oder es bietet sich ein Deal auf dem Fahrermarkt an), dass wir auch bei der Tour einen echten Rundfahrkapitän zu unterstützen haben.

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